39. Wallfahrt im Heiligen Jahr nach Schönstatt, 25. Mai 2025
01.06.2025 |
„Voller Erwartung bestiegen am Sonntag den 25. Mai 2025 46 Pilger-und Pilgerinnen aus dem Raum Offenburg, Rench-, Achertal und Bühler Rebland schon in den frühen Morgenstunden den Bus nach Schönstatt-Vallendar. Sie waren damit der Einladung der „Schönstatt Männer Gemeinschaft“ der Gruppe Oberkirch gefolgt, die zum 39. Mal unter der Leitung von Herrn Josef Danner und Diözesanleiter Herrn Manfred Schemel diese Wallfahrt organisiert hatten.
Das regnerische Wetter begleitete die Gruppe fast die ganze Anfahrt. Während der Fahrt wurde gesungen, gebetet und man kam ins Gespräch.
Am Ziel auf dem Marienberg in Schönstatt angekommen, hatten sich die meisten Regenwolken verzogen und so blieb es auch den ganzen Tag über.
Pfarrer Simon begrüßte die Wallfahrer und lud sie zur Feier der Heiligen Messe ins Taborheiligtum ein, dass in diesem Jahr das dreissigjährige Jubiläum begeht.
Nach einer kleinen Stärkung, die Marienbruder Markus Amrein im Haus Tabor vorbereitet hatte, begann der Gottesdienst.
„Wann sind sie denn heute Morgen schon aufgestanden?“ so begann Pfr. Simon die einleitenden Worte der Predigt – dabei ging er auf die Wallfahrer zu und so manch einer erzählte, dass der Tag für ihn schon um 4.00 Uhr in der Frühe angefangen hatte.
„Das sei doch schon ein gewaltiger Willensakt sich an einem Sonntag auf ein solches Unternehmen einzulassen – zumal es auch in der Erzdiözese Freiburg viele schöne Marienwallfahrtsorte gäbe, die zeitlich viel näher zu erreichen seien.“ Einige Antworten: „Es tut gut, sich einmal zu überwinden um besondere Wallfahrtrsgnaden zu erhalten, für sich selbst aber auch für andere Menschen, die darum gebeten hätten, für sie zu beten.“ Andere schätzen die erfahrene Glaubensgemeinschaft, die sie für den Alltag stärkten. Auch persönliche „Leid-und Kreuzerfahrungen“ wollten sie der lieben Gottesmutter schenken, auf ihre Fürbitte vertrauend, um im Glauben den Weg der Nachfolge des Herren zu gehen.
Der Zelebrant wies auf die drei Wallfahrtsgnaden hin, die die „Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt“ den Betern, die zu ihr ins Heiligtum kommen, verspricht. Schwester Annamaria von der Pilgerzentrale, die das Tagesprogramm mit Herrn Josef Danner zusammengestellt hatte und durch „Schönstatt“ führte, nannte:
- die Gnadengabe der „Heimat-u. Beheimatung“,
- die Gnadengabe der „seelischen Heilung und Wandlung“ und
- die Gnadengabe der „apostolischen Fruchtbarkeit“.
Darauf ging Pfr. Simon näher ein. „Heimat-u. Beheimatung“ – jeder Mensch trägt eine tiefe Sehnsucht in sich zu wissen, dass er geliebt und angenommen ist. „Heimatlosigkeit“ ist die große Herausforderung unserer Zeit, die nicht durch Wohnungsneubau erreicht werden kann. Es geht um die Erfahrung, das geliebte Kind des himmlischen Vaters zu sein. Es ist gut, dass Du bist.
„Seelische Heilung und seelische Wandlung“ – viele Menschen leiden unter seelischen Verletzungen, die sie durch Ablehnung erfahren haben. Die liebe Gottesmutter Maria sieht aber für jeden immer wieder eine Chance – sie weist auf das Erbarmen Gottes hin, der sich für jeden einzelnen in seinem Sohn hingibt und für ihn vor Gott den Vater bedingungslos einsetzt. Der „Sünde“ vergibt und immer wieder einen „Neu-Anfang“ ermöglicht.
„Apostolische Fruchtbarkeit“ – ein etwas sperriges Wort, so Pfr. Simon. Dahinter steht die Aussage: „Ja, der Vater im Himmel braucht dich!“ Du darfst Zeugnis geben durch dein Leben von der Güte und Treue Gottes, die du den anderen Menschen zeigst. Das Gute im Menschen sehen und verstärken, kann neues Leben wecken und ermöglichen.
Durch das „Liebesbündnis“, dass Maria den Betern die zu ihr kommen schließen möchte, „schenkt sie ihm ihre Sichtweise“ auf das Leben – in allen Lebenslagen auf ihn zu vertrauen mit Hilfe des Heiligen Geistes. Ihr Leben, ihr Leiden, ihre Freude kann so zu „unserem Leben, zu unserem Leiden und zu unserer Freude werden“, so dass wir selbst zu einem „Heiligtum der Gottesmutter“ werden, indem sie durch uns „ihre Gnaden“ den Menschen schenkt.
Nach dem Gottesdienst mit feierlichem Schlusssegen, ging es zum Mittagessen ins Pilgerhaus, Leib und Seele bilden eine Einheit.
Um 14.00 Uhr versammelten sich die Pilger am „Urheiligtum“ zur Maiandacht, die vom Wallfahrtsleiter Schönstatts, Pater Lothar Herter gehalten wurde. Mit dem „eucharistischen Segen“ versehen, fuhr der Bus anschließend auf den „Berg-Schönstatt“ zur Dreifaltigkeitskirche.
Die Begegnung mit den Anbetungsschwestern und die Führung in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt war in zwei Gruppen organisiert. Das Lied „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr“ zum Einstieg bildete den Aufhänger für die Führung in der Anbetungskirche. Es weist in seinen Strophen auf die Dreifaltigkeit hin, der diese Kirche geweiht ist. Im Austausch wurde zusammengetragen, welche Symbole auf die Dreifaltigkeit hinweisen: z. B. die drei Türme und das beeindruckende Dreifaltigkeitssymbol an der Stirnwand der Kirche mit dem großen Auge – Symbol für den Vater, dem Kreuz – für Jesus unseren Erlöser, die Geisttaube, die sich gewissermaßen in die Welt stürzt, um diese zu erneuern und sie und mit Christus zum Vater heimzuführen. Den Abschluss bildete ein Gebetsmoment am Gründergrab, das diese Kirche als kostbares Kleinod birgt.
Am Ziel auf dem Marienberg in Schönstatt angekommen, hatten sich die meisten Regenwolken verzogen und so blieb es auch den ganzen Tag über.
Pfarrer Simon begrüßte die Wallfahrer und lud sie zur Feier der Heiligen Messe ins Taborheiligtum ein, dass in diesem Jahr das dreissigjährige Jubiläum begeht.
Nach einer kleinen Stärkung, die Marienbruder Markus Amrein im Haus Tabor vorbereitet hatte, begann der Gottesdienst.
„Wann sind sie denn heute Morgen schon aufgestanden?“ so begann Pfr. Simon die einleitenden Worte der Predigt – dabei ging er auf die Wallfahrer zu und so manch einer erzählte, dass der Tag für ihn schon um 4.00 Uhr in der Frühe angefangen hatte.
„Das sei doch schon ein gewaltiger Willensakt sich an einem Sonntag auf ein solches Unternehmen einzulassen – zumal es auch in der Erzdiözese Freiburg viele schöne Marienwallfahrtsorte gäbe, die zeitlich viel näher zu erreichen seien.“ Einige Antworten: „Es tut gut, sich einmal zu überwinden um besondere Wallfahrtrsgnaden zu erhalten, für sich selbst aber auch für andere Menschen, die darum gebeten hätten, für sie zu beten.“ Andere schätzen die erfahrene Glaubensgemeinschaft, die sie für den Alltag stärkten. Auch persönliche „Leid-und Kreuzerfahrungen“ wollten sie der lieben Gottesmutter schenken, auf ihre Fürbitte vertrauend, um im Glauben den Weg der Nachfolge des Herren zu gehen.
Der Zelebrant wies auf die drei Wallfahrtsgnaden hin, die die „Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt“ den Betern, die zu ihr ins Heiligtum kommen, verspricht. Schwester Annamaria von der Pilgerzentrale, die das Tagesprogramm mit Herrn Josef Danner zusammengestellt hatte und durch „Schönstatt“ führte, nannte:
- die Gnadengabe der „Heimat-u. Beheimatung“,
- die Gnadengabe der „seelischen Heilung und Wandlung“ und
- die Gnadengabe der „apostolischen Fruchtbarkeit“.
Darauf ging Pfr. Simon näher ein. „Heimat-u. Beheimatung“ – jeder Mensch trägt eine tiefe Sehnsucht in sich zu wissen, dass er geliebt und angenommen ist. „Heimatlosigkeit“ ist die große Herausforderung unserer Zeit, die nicht durch Wohnungsneubau erreicht werden kann. Es geht um die Erfahrung, das geliebte Kind des himmlischen Vaters zu sein. Es ist gut, dass Du bist.
„Seelische Heilung und seelische Wandlung“ – viele Menschen leiden unter seelischen Verletzungen, die sie durch Ablehnung erfahren haben. Die liebe Gottesmutter Maria sieht aber für jeden immer wieder eine Chance – sie weist auf das Erbarmen Gottes hin, der sich für jeden einzelnen in seinem Sohn hingibt und für ihn vor Gott den Vater bedingungslos einsetzt. Der „Sünde“ vergibt und immer wieder einen „Neu-Anfang“ ermöglicht.
„Apostolische Fruchtbarkeit“ – ein etwas sperriges Wort, so Pfr. Simon. Dahinter steht die Aussage: „Ja, der Vater im Himmel braucht dich!“ Du darfst Zeugnis geben durch dein Leben von der Güte und Treue Gottes, die du den anderen Menschen zeigst. Das Gute im Menschen sehen und verstärken, kann neues Leben wecken und ermöglichen.
Durch das „Liebesbündnis“, dass Maria den Betern die zu ihr kommen schließen möchte, „schenkt sie ihm ihre Sichtweise“ auf das Leben – in allen Lebenslagen auf ihn zu vertrauen mit Hilfe des Heiligen Geistes. Ihr Leben, ihr Leiden, ihre Freude kann so zu „unserem Leben, zu unserem Leiden und zu unserer Freude werden“, so dass wir selbst zu einem „Heiligtum der Gottesmutter“ werden, indem sie durch uns „ihre Gnaden“ den Menschen schenkt.
Nach dem Gottesdienst mit feierlichem Schlusssegen, ging es zum Mittagessen ins Pilgerhaus, Leib und Seele bilden eine Einheit.
Um 14.00 Uhr versammelten sich die Pilger am „Urheiligtum“ zur Maiandacht, die vom Wallfahrtsleiter Schönstatts, Pater Lothar Herter gehalten wurde. Mit dem „eucharistischen Segen“ versehen, fuhr der Bus anschließend auf den „Berg-Schönstatt“ zur Dreifaltigkeitskirche.
Die Begegnung mit den Anbetungsschwestern und die Führung in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt war in zwei Gruppen organisiert. Das Lied „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr“ zum Einstieg bildete den Aufhänger für die Führung in der Anbetungskirche. Es weist in seinen Strophen auf die Dreifaltigkeit hin, der diese Kirche geweiht ist. Im Austausch wurde zusammengetragen, welche Symbole auf die Dreifaltigkeit hinweisen: z. B. die drei Türme und das beeindruckende Dreifaltigkeitssymbol an der Stirnwand der Kirche mit dem großen Auge – Symbol für den Vater, dem Kreuz – für Jesus unseren Erlöser, die Geisttaube, die sich gewissermaßen in die Welt stürzt, um diese zu erneuern und sie und mit Christus zum Vater heimzuführen. Den Abschluss bildete ein Gebetsmoment am Gründergrab, das diese Kirche als kostbares Kleinod birgt.
(Pfr. Jörg Simon, Sr. Anika Lämmle)

