Café Abraham
Interreligiöser Dialog im Café Abraham
Nach der Pfarrgemeinderatswahl 2010 haben sich Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde und des Türkischen Kulturvereins zusammengetan, um die seit etwa 10 Jahren gepflegten eher lockeren und gelegentlichen Treffen der verschiedenen Religionen weiterzuführen und die Begegnungen und Aktionen unter einen Namen zu stellen. Im Sinne von Begegnungen wie in einem Café ist dadurch der Name „Café Abraham“ entstanden, auch wenn es sich nicht um eine gastronomische Einrichtung handelt. Damit soll auch der gemeinsame Stammvater der drei Religionen der Christen, der Muslime und der Juden zum Ausdruck kommen. In Oberkirch gibt es keine jüdische Gruppierung, aber das Cafe Abraham ist für die Zukunft offen für Menschen jüdischen Glaubens.
Zu Beginn hat sich die Kerngruppe eine Zielformulierung gegeben, um für uns und für die Öffentlichkeit die Motivation dieser Initiative deutlich zu machen:
Wir wollen uns gegenseitig kennenlernen und verstehen, um nachhaltig ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Religionen in Oberkirch zu gewährleisten.
In der Kerngruppe mit je etwa 3 Vertretern der Kath. Kirchengemeinde, der Ev. Kirchengemeinde und des Türkischen Kulturvereins haben wir uns zunächst selbst finden und auseinandersetzen müssen und klären müssen, ob wir wirklich gemeinsam auf dem gleichen Weg sind.
Nach etwa einem Jahr intensiver Vorarbeit haben wir dann zu verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen, beginnend mit dem gegenseitigen Besuch der Kirchen, des muslimischen Gebetsraums, der Moschee in Kehl und der Synagoge in Baden-Baden. Zur Auseinandersetzung mit elementaren religiösen Themen haben wir eingeladen, um gemeinsam den gegenseitigen Umgang z.B. mit „Schuld und Vergebung“ kennen zu lernen.
Zur Mahnung und zum Zeichen der Anteilnahme haben wir 2012 nach Bekanntwerden der NSU-Morde im Park des Rathauses einen Baum der Verbundenheit gepflanzt und 2015 nach den Anschlägen in Paris auf den Rathausplatz zu einer Gedenkfeier eingeladen. Bei beiden Veranstaltungen erfuhr das Cafe Abraham große Unterstützung durch den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung.
Im 1975 gegründeten Türkischen Kulturverein versammeln sich die türkischen Mitbürger, die heute Arbeitskollegen, Freunde oder Sportler geworden sind und die hier eine zweite Heimat gefunden haben. In ihrem Vereinsheim und im Gebetsraum in der Oberdorfstraße finden sie ein gemeinsames Haus, um ihre Religion und ihre Kultur zu pflegen.
Das „Café Abraham“ wird auch weiterhin die Menschen von Oberkirch einladen zum interreligiösen Dialog zu verschiedenen Themen, aber auch um gemeinsame Feste zu feiern und sich dadurch besser kennenzulernen und zu verstehen.
Zu Beginn hat sich die Kerngruppe eine Zielformulierung gegeben, um für uns und für die Öffentlichkeit die Motivation dieser Initiative deutlich zu machen:
Wir wollen uns gegenseitig kennenlernen und verstehen, um nachhaltig ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Religionen in Oberkirch zu gewährleisten.
In der Kerngruppe mit je etwa 3 Vertretern der Kath. Kirchengemeinde, der Ev. Kirchengemeinde und des Türkischen Kulturvereins haben wir uns zunächst selbst finden und auseinandersetzen müssen und klären müssen, ob wir wirklich gemeinsam auf dem gleichen Weg sind.
Nach etwa einem Jahr intensiver Vorarbeit haben wir dann zu verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen, beginnend mit dem gegenseitigen Besuch der Kirchen, des muslimischen Gebetsraums, der Moschee in Kehl und der Synagoge in Baden-Baden. Zur Auseinandersetzung mit elementaren religiösen Themen haben wir eingeladen, um gemeinsam den gegenseitigen Umgang z.B. mit „Schuld und Vergebung“ kennen zu lernen.
Zur Mahnung und zum Zeichen der Anteilnahme haben wir 2012 nach Bekanntwerden der NSU-Morde im Park des Rathauses einen Baum der Verbundenheit gepflanzt und 2015 nach den Anschlägen in Paris auf den Rathausplatz zu einer Gedenkfeier eingeladen. Bei beiden Veranstaltungen erfuhr das Cafe Abraham große Unterstützung durch den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung.
Im 1975 gegründeten Türkischen Kulturverein versammeln sich die türkischen Mitbürger, die heute Arbeitskollegen, Freunde oder Sportler geworden sind und die hier eine zweite Heimat gefunden haben. In ihrem Vereinsheim und im Gebetsraum in der Oberdorfstraße finden sie ein gemeinsames Haus, um ihre Religion und ihre Kultur zu pflegen.
Das „Café Abraham“ wird auch weiterhin die Menschen von Oberkirch einladen zum interreligiösen Dialog zu verschiedenen Themen, aber auch um gemeinsame Feste zu feiern und sich dadurch besser kennenzulernen und zu verstehen.
Ansprechpartner sind:
Evangelische Kirchengemeinde: Diakon Roland Deusch
Katholische Kirchengemeinde: Hermann Wiegert
Türkischer Kulturverein e.V.: Seyit Temurlenk (Sprecher des Vereins)
Katholische Kirchengemeinde: Hermann Wiegert
Türkischer Kulturverein e.V.: Seyit Temurlenk (Sprecher des Vereins)
