Pfarrkirche St. Cyriak



Die Pfarrkirche St. Cyriak in Oberkirch wurde 1863 - 1866 im neuromanischen Stil errichtet, nachdem die Stadt im 19. Jahrhundert stark gewachsen war und eine größere Kirche benötigte. Der alte Kirchturm blieb erhalten und wurde in den Neubau integriert. Das Kirchenschiff wurde um 45 Grad zum vorherigen Kirchenbau gedreht. Charakteristisch ist die harmonisch in den Baukörper eingebundene Vorhalle, die das Hauptportal eindrucksvoll umrahmt. Bereits 1871 wurde der Turm durch einen Brand beschädigt und erhielt daraufhin seine heutige Form mit dem charakteristischen Turmhelm.
Der Kirchenpatron, der heilige Cyriak, zählt zu den vierzehn Nothelfern. Sein Fest wird am 8. August gefeiert. Cyriak war vermutlich Diakon und starb um 309 als Märtyrer während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Sein Name bedeutet „dem Herrn gehörig“.
Während des Zweiten Weltkriegs gelobte die Gemeinde, bei Verschonung einen Ort der Marienverehrung zu errichten. Nach Kriegsende wurde dieses Versprechen eingelöst und rechts vom Chorraum das Marienchörle gestaltet. 2016 wurde es grundlegend renoviert. Das Marienchörle ist bis heute ein Ort der Stille und des Gebets.
Während des Zweiten Weltkriegs gelobte die Gemeinde, bei Verschonung einen Ort der Marienverehrung zu errichten. Nach Kriegsende wurde dieses Versprechen eingelöst und rechts vom Chorraum das Marienchörle gestaltet. 2016 wurde es grundlegend renoviert. Das Marienchörle ist bis heute ein Ort der Stille und des Gebets.
Die Glocken der Kirche mussten im Krieg eingeschmolzen werden. 1948 erhielt der Turm zunächst Stahlglocken, die aus alten Eisenbahnschienen gegossen wurden, allerdings nur drei Jahrzehnte hielten. Seit 1985 gibt es das neue Geläut, das aus sechs Bronzeglocken besteht.
Die jüngste Umgestaltung des Kircheninneren erfolgte im Sommer 2025. Durch das Entfernen einiger Bänke präsentiert sich der Eingangsbereich nun großzügiger und einladender. Im Mittelschiff wurde eine Art Kreuzgang geschaffen, der Platz bietet für Menschen mit Mobilitätseinschränkung. Das Seitenschiff beherbergt nun eine liebevoll gestaltete Kinderecke, die auch außerhalb der Gottesdienste regen Zuspruch erfährt.

