Kapelle St.Barbara in Wolfhag



Kirchenpatron
Der Legende nach (denn greifbare Daten fehlen) war Barbara die Tochter des reichen Heiden Dioskuros von Nikomedien (heute Izmir östlich von Istanbul). Dieser sperrte sie, um sie vor der Welt zu bewahren, in einen Turm ein. Barbara erfuhr trotzdem vom Christentum und starb, ihren Glauben bekennend, unter Maximinus Daja 306 einen qualvollen Martertod. Der Statthalter ließ sie geißeln und blutüberströmt ins Gefängnis werden. Doch nachts erschien ihr Christus und heilte ihre Wunden. Empört über dieses Wunder ließ der Richter sie mit Keulen schlagen und mit Fackeln brennen. Als alle Qualen sie nicht dazu bewegen konnten, vom Glauben abzufallen, soll sie der Legende nach ihr eigener Vater enthauptet haben, der kurz danach, noch auf dem Richtplatz, vom Blitz erschlagen wurde.
Die heilige Barbara wird oft mit Kelch und Hostie, Palme, Schwert, Pfauenfedern und einem Turm mit drei Fenstern dargestellt.
Seit dem 15. Jahrhundert gehört sie zu den 14 Nothelfern und wird als Beistand der Sterbenden, gegen Unwetter und Feuergefahr angerufen. Sie ist die Patronin der Architekten, der Bergleute, der Glöckner, der Artilleristen, der Schmied und der Gefangenen. An ihrem Festtag, dem 4. Dezember, werden noch heute Kirschzweige geschnitten und im Zimmer in lauwarmes Wasser gestellt, damit sie zum Weihnachtsfest blühen.
Die heilige Barbara wird oft mit Kelch und Hostie, Palme, Schwert, Pfauenfedern und einem Turm mit drei Fenstern dargestellt.
Seit dem 15. Jahrhundert gehört sie zu den 14 Nothelfern und wird als Beistand der Sterbenden, gegen Unwetter und Feuergefahr angerufen. Sie ist die Patronin der Architekten, der Bergleute, der Glöckner, der Artilleristen, der Schmied und der Gefangenen. An ihrem Festtag, dem 4. Dezember, werden noch heute Kirschzweige geschnitten und im Zimmer in lauwarmes Wasser gestellt, damit sie zum Weihnachtsfest blühen.
