Unter dem Titel: „30 Jahre Taborheiligtum: die Herrlichkeiten Mariens erfahren“, fanden in diesem Jahr die „Männerexerzitien“ im Schönstatt-Zentrum „Marienfried“ in Oberkirch statt.
13 Männer hatten sich dazu eingefunden. Pfarrer Jörg Simon aus Offenbach wies zunächst auf das „Heilige Jahr 2025“ hin, dass Papst Franziskus für die gesamte Weltkirche ausgerufen hatte und in das auch das „30 jährige Jubiläum des Taborheiligtums“ auf dem Marienberg in Vallendar/Schönstatt fällt.
„Männerexerzitien“ im Schönstatt-Zentrum „Marienfried“, Oberkirch
11.11.2025 |
Es ist das „Zentralheiligtum“ der 4 schönstättischen Männergemeinschaften Deutschlands.
Es wurde am 15. Oktober 1995 eingeweiht. Die Ursprünge zu diesem Heiligtum reichen bis in die 30iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Der Gründer Schönstatts, Pater Josef Kentenich wollte ein spezielles „Marien-Heiligtum“ für die Männer errichtet wissen, in dem die „Dreimal Wunderbare Mutter, unsere Liebe Frau von Schönstatt“ den „Männern“ eine spirituelle Heimat bietet. „Maria als Erzieherin des Neuen Mannes“ solle von diesem Ort aus, so sein Wunsch, das Seinsideal des Mannes „Kind und Vater“, im Liebesbündnis erfahrbar machen.
Der Begriff „die Herrlichkeiten Mariens“ geht auf eine Sammlung von Marientexten, Hymnen und Betrachtungen der Kirchenväter zurück, die der Gründer der Gemeinschaft der Redemptoristen, der französische Priester Alfons von Liguori im Jahre 1750 n. Chr. veröffentlichte. Im Gründungsvortrag Schönstatts, den Pater Kentenich am 18. Oktober 1914 hielt, spricht er vom Taborheiligtum von dem Maria aus ihre Herrlichkeiten den Betern schenken möchte. In einem weiteren Vortrag zeigte Pfr. Simon den biblischen Bezug auf. Unter dem Begriff Herrlichkeiten versteht man ein beständiges Leben in der Gegenwart Gottes. Alle menschlichen Erfahrungswelten dürfen vorsehungsgläubig gedeutet und mit dem irdischen Leben des Heilandes und seiner Mutter Maria in Verbindung gebracht werden. Dieser Gedanke, so Simon, bestimmt das Tagzeitengebet der „Horen des Himmelwärts“, einer Gebetssammlung, die Pater Kentenich im KZ-Dachau für die Priester zusammengestellt hatte.
An konkreten biblischen Orten und zu bestimmten Zeiten werden die täglichen Herausforderungen, denen sich der Mensch / der Mann zu stellen hat, aufgegriffen und im Licht des praktischen Vorsehungsglaubens ausgelegt. Die spätherbstliche Natur, die in den ersten beiden Tagen der Exerzitien im herrlichen Licht erschien und sich danach in ein „grau in grau“ der Nebelschwaden verwandelte, unterstrich die Gedankengänge von Pfr. Simon. Der christliche Glaube, der aus dem Licht des auferstandenen Herrn lebt und hervorgeht, ermöglicht es dem gläubigen Menschen auch dunkle Stunden und Lebenserfahrungen in der Haltung der Hoffnung und Liebe anzunehmen und durchzutragen.
So erfuhren die Männer „das Licht des Tabors“ und konnten den Begriff von den Herrlichkeiten Mariens erfahren.
Es wurde am 15. Oktober 1995 eingeweiht. Die Ursprünge zu diesem Heiligtum reichen bis in die 30iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Der Gründer Schönstatts, Pater Josef Kentenich wollte ein spezielles „Marien-Heiligtum“ für die Männer errichtet wissen, in dem die „Dreimal Wunderbare Mutter, unsere Liebe Frau von Schönstatt“ den „Männern“ eine spirituelle Heimat bietet. „Maria als Erzieherin des Neuen Mannes“ solle von diesem Ort aus, so sein Wunsch, das Seinsideal des Mannes „Kind und Vater“, im Liebesbündnis erfahrbar machen.
Der Begriff „die Herrlichkeiten Mariens“ geht auf eine Sammlung von Marientexten, Hymnen und Betrachtungen der Kirchenväter zurück, die der Gründer der Gemeinschaft der Redemptoristen, der französische Priester Alfons von Liguori im Jahre 1750 n. Chr. veröffentlichte. Im Gründungsvortrag Schönstatts, den Pater Kentenich am 18. Oktober 1914 hielt, spricht er vom Taborheiligtum von dem Maria aus ihre Herrlichkeiten den Betern schenken möchte. In einem weiteren Vortrag zeigte Pfr. Simon den biblischen Bezug auf. Unter dem Begriff Herrlichkeiten versteht man ein beständiges Leben in der Gegenwart Gottes. Alle menschlichen Erfahrungswelten dürfen vorsehungsgläubig gedeutet und mit dem irdischen Leben des Heilandes und seiner Mutter Maria in Verbindung gebracht werden. Dieser Gedanke, so Simon, bestimmt das Tagzeitengebet der „Horen des Himmelwärts“, einer Gebetssammlung, die Pater Kentenich im KZ-Dachau für die Priester zusammengestellt hatte.
An konkreten biblischen Orten und zu bestimmten Zeiten werden die täglichen Herausforderungen, denen sich der Mensch / der Mann zu stellen hat, aufgegriffen und im Licht des praktischen Vorsehungsglaubens ausgelegt. Die spätherbstliche Natur, die in den ersten beiden Tagen der Exerzitien im herrlichen Licht erschien und sich danach in ein „grau in grau“ der Nebelschwaden verwandelte, unterstrich die Gedankengänge von Pfr. Simon. Der christliche Glaube, der aus dem Licht des auferstandenen Herrn lebt und hervorgeht, ermöglicht es dem gläubigen Menschen auch dunkle Stunden und Lebenserfahrungen in der Haltung der Hoffnung und Liebe anzunehmen und durchzutragen.
So erfuhren die Männer „das Licht des Tabors“ und konnten den Begriff von den Herrlichkeiten Mariens erfahren.
Die Vorträge waren eingebunden in die Feier der Heiligen Messe, in Zeiten des persönlichen Gebetes, der eucharistischen Anbetung, des Rosenkranzes und des Beichtgesprächs.
Ein herzlicher Dank sei an dieser Stelle dem Organisationsteam und dem Haus „Marienfried“ gesagt. „Hier ist gut sein“ erwies sich als guter Rahmen in denen diese Tage stattfinden konnten.
(Pfr. Jörg Simon, Dreieich)

